Anna Verde, das bin ich.

Ich bin 36 Jahre alt und im wunderschönen Duisburg am Rhein geboren. In meiner Kindheit habe ich viel Zeit in der Natur und am Rhein verbracht, noch heute ist mein eigentlicher Traumberuf Tierärztin. Leider habe ich diesen Traum schon mit 12 Jahren aufgeben müssen, da sich bei mir Allergien gegen sämtliche Felltiere, etliche Baum- und Gräserpollen und verschiedene Lebensmittel eingestellt haben. Heuschnupfen und allergisches Asthma haben dazu geführt, dass ich mich im Sommer in mein Zimmer verkrochen habe. Während meine Freunde draußen spielten, habe ich gelesen und sehr früh den Computer für mich entdeckt.

 

Wie alle Kinder habe ich mit Computerspielen begonnen und Stunde um Stunde vor dem Rechner verbracht. Allerdings wurde mir das ganze schnell langweilig. Als ich auf einem Trödelmarkt ein Buch gesehen habe, dass Basic-Programmierung gezielt für Kinder vermittelt hat, habe ich zugeschlagen. Mit 14 habe ich meine ersten kleinen Programme auf dem C64 geschrieben. Danach folgte der Informatikunterricht am Gymnasium, wo wir eine Programmiersprache gelernt haben, die ebenfalls extra für Kinder ausgelegt war. Das Programmieren machte mir so viel Spaß, dass ich an der Volkshochschule gemeinsam mit meinem Vater weitere Programmiersprachen gelernt habe.

Nach dem Abitur stand für mich fest, dass ich die Programmierung zu meinem Beruf machen werde. Ich wollte nicht studieren, weil ich endlich etwas Produktives tun und praktische Erfahrungen sammeln wollte. Deshalb entschied ich mich für eine Ausbildung als Fachinformatikerin, Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Dieses Berufsbild gab es in meinem Abiturjahr 1997 das erste Mal als Ausbildungsberuf; von über 200 Firmen in Duisburg, die normalerweise in diesem Bereich ausgebildet hatten, trauten sich nur eine Handvoll Firmen an den „neuen Beruf“ heran. Ich hatte großes Glück und fand eine Lehrstelle, wenn auch nicht in Duisburg.

Meine Ausbildung habe ich in einer Arzneimittelgroßhandlung gemacht. Die Programme, die ich dort entwickelt habe, waren fast alle rein kaufmännischer Natur. An kreatives Arbeiten war in dem Unternehmen nicht zu denken, die einzige gestalterische Frage, die ich mir stellen konnte, war: „Nehme ich 2 Leerzeichen als Abstand zwischen den Spalten oder doch lieber 5?“.

Nach insgesamt 10 Jahren wollte ich kreativer sein. Meine Freizeit verbrachte ich ohnehin schon lange im Internet. Online-Spiele, Chat, Lan-Partys und Foren gehörten für mich zur Tages- bzw. Nachtordnung. Die „Erfindung“ der Sozialen Netzwerke war für mich eine Offenbarung. Hier wurde endlich der nächste Schritt in Richtung Zukunft getan und ich war sofort Feuer und Flamme. Ich entschied mich für eine berufliche Veränderung und machte eine Weiterbildung zum Webentwickler. Hier habe ich alle gängigen Programmiersprachen, die im Internet zur Anwendung kommen, gelernt. Parallel dazu habe ich mich in unzähligen Netzwerken getummelt und hier meine Erfahrungen gesammelt.

Nach der Weiterbildung habe ich mich selbstständig gemacht. Für meine Kunden habe ich Webseiten entwickelt, Imagevideos produziert und die Auftritte in sozialen Netzwerken eingerichtet und betreut. Mittlerweile programmiere ich fast ausschließlich für den Eigenbedarf, während ich mich beruflich nahezu nur noch mit sozialen Netzwerken beschäftige. Hierbei gehören Marketing und Neukundengewinnung zu meinen primären Aufgaben.

Meine Erfahrungen teile ich gerne mit Euch, hier findet Ihr meinen Blog:
https://social-media-icons.org/